Scheideprozess

Von Altgold zu Feingold

Die Recyclingkette von Edelmetallen umfasst mehrere, unterschiedliche Verarbeitungsschritte.

Nach qualitätsgerechter Sortierung, welche die Trennung sowohl von unedlen Metallen, als auch von Steinen mit sich bringt, erfolgt der Schmelzprozess. Beim Schmelzen vermischen sich die verschiedenen Metalle und Legierungen zu einer geschmolzenen Metallphase und homogenisieren somit. Zudem gelingt damit einhergehend nochmals die Abtrennung störender Bestandteile und Verunreinigungen. Das geschmolzene Metall wird in Barrenform gegossen. Edelmetall verarbeitende Unternehmen können diese Barren bei uns erwerben.

Zur weiteren Aufreinigung werden die gegossenen Barren dem nächsten Arbeitsprozess unterzogen: Im Scheideprozess werden die Metalle aufgrund ihrer spezifischen Lösungs­eigenschaften mit wechselnden Lösungsmitteln chemisch getrennt. Das daraus resultierende, schon stark aufgereinigte Edelmetall, kann wiederum durch ein weiteres elektrolytisches Verfahren gereinigt werden, so dass am Ende nahezu elementares Edelmetall entsteht. Im Falle von Gold spricht man hierbei von Feingold. Dieses besitzt nun einen Feingehalt von 99,99 %.

Aus dem gewonnenen Feinmetall können nun wieder viele unterschiedliche edelmetallhaltige Gegenstände entstehen, wodurch sich der Kreislauf des Edelmetallrecyclings schließt.

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